Und jährlich grüßt das Murmeltier?- Grippewelle im Anmarsch- was tun?

Die schon seit März 2020 bestehenden Hygienemaßnahmen sind natürlich in Grippezeiten doppelt sinnvoll und werden uns heuer hoffentlich geringe Ansteckungszahlen, also eine mildere Grippewelle bescheren.

Daher nochmals zur Erinnerung:

  1. Mund-Nasen Schutz immer tragen, wenn kein ausreichender Abstand eingehalten werden kann! (Auch bei Mitbewohnern)
  2. Hände waschen/ desinfizieren
  3. Abstand halten
  4. Niesen/ husten Sie in den Ellenbogen und wechseln sie ihren Mund-Nasen- Schutz häufiger als sonst !!!!

Erweitert wäre sinnvoll:

  • Wenn Sie sich krank fühlen oder Grippesymptome (Fieber, Husten, SCHNUPFEN!, Hals-/ Gelenks-/ Muskelschmerzen etc.) aufweisen  bleiben sie zu Hause und isolieren Sie sich. Das heißt natürlich auch von Ihren Mitbewohnern. Schlafen Sie in einem anderem Zimmer und tragen Sie den Mund-Nasen- Schutz .
  • Lüften Sie die Räume mehrmals täglich für ca. 10 min.
  • Trinken Sie möglichst viel und essen Sie regelmäßig leichte Vollkost.
  • Halten sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt! Er kennt ihr Grundkrankheiten und kann einschätzen ob und wann Komplikationen eintreten werden und ab wann Sie ins Krankenhaus müssen.
  • Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen, da in unseren Breiten der Höhepunkt der Grippewelle im Jänner/ Februar zu erwarten ist, sollte die Impfung frühestens im November stattfinden ( die Antikörper „halten“ ca. 3-4 Monate)

Wichtig ist, dass sich vor allem Risikopatienten impfen lassen. Zu Risikopatienten zählen ältere Personen, Schwangere und chronisch Kranke immunsupprimierte Patienten.

Durch die Impfung erzielen wir folgende Vorteile:

  • 18% weniger Sterblichkeit für Patatienten mit Herzversagen
  • 41-66% weniger Sterblichkeit bei Patienten mit Herzinfarkt
  • 70% wenger Spitalsaufnahmen für Patienten mit Asthma

Schwangere: 12% weniger Sterblichkeit für die Mutter, 27% weniger Todgeburten, 50 % weniger Missbildungen

Bei ausreichender Durchimpfung der Schulkinder würde eine Herdenimmunität entstehen, da die Schulkinder weniger andere Menschen, unter denen auch viele Risikopatienten sind, anstecken würden. Das heißt auch der Besuch der Großeltern wäre eher möglich!!

Derzeit liegt die Impfrate der Österreicher und Österreicherinnen in Bezug auf die Grippeimpfung bei 8%.!!! Heuer hoffen die Gesundheitsbehörden und Mediziner und Medizinerinnen, dass die Impfrate auf 20% steigt. Das würde bedeuten, dass die geimpften Menschen unter uns zumindest ihr Immunsystem dahingehend entlasten, dass es nicht auch noch gegen die Grippe angehen muss und so quasi mehr Potential hat andere  Infektionen zu bekämpfen.