Infusionstherapie

Medikamente können auf verschiedene Arten in den Menschen gelangen:

  • Über die Haut als Creme, Pflaster oder Wickel – ideal als „lokal wirksame“ Methode – z.B.: bei Schmerzen oder Hauterkrankungen
  • Über die Schleimhaut als Spray, Schaum oder Zäpfchen – ideal bei Schluckstörungen
  • Oder – wie meist – oral – das heißt sie werden geschluckt!

Wenn es richtig schnell gehen soll oder der Stoff hochkonzentriert an den Ort des Bedarfs kommen muss, sind Infusionen ideal.

Nach entsprechender Blutuntersuchung werden, dem Beschwerdebild angepasst, bestimmte Stoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Elektrolyte in einer Trägerlösung aufgelöst und intravenös verabreicht.

Dauer: 1/2 – 1 1/2 Stunden in ruhiger, entspannter Atmosphäre, 1 – 2 Mal pro Woche

Indikationen:

  • Begleitende Tumortherapie – damit die Folgen der Chemotherpaie besser vertragen werden und das Immunsystem gestärkt wird.
  • Erschöpfungszustände
  • Immunsystemstärkung bei chronischer Erkrankung, entzündlicher Erkrankung, vor großen Operationen