{"id":894,"date":"2015-08-18T15:23:24","date_gmt":"2015-08-18T13:23:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schmid-schmid.at\/blog\/?p=894"},"modified":"2015-09-12T20:39:40","modified_gmt":"2015-09-12T18:39:40","slug":"orthomolekulare-medizinaminosaeuren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schmid-schmid.at\/blog\/therapien-und-loesungen\/orthomolekulare-medizinaminosaeuren","title":{"rendered":"Orthomolekulare Medizin"},"content":{"rendered":"<p>Die orthomolekulare Medizin oder auch N\u00e4hrstofftherapie ist eine alte, seit den 1960-er Jahren bekannte Therapieform. Nach dem Entdecker L. Pauling, einem amerikanischen Chemiker und zweifachen Nobelpreistr\u00e4ger, geht es dabei um die <strong>Erhaltung von Gesundheit und Behandlung von Krankheit<\/strong> durch die Ver\u00e4nderung der Konzentration und die Substitution (Erg\u00e4nzung) von Stoffen im K\u00f6rper, die normalerweise vorhanden und f\u00fcr die Gesundheit erforderlich sind.<br \/>\nDazu geh\u00f6ren Substanzen wie: Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminos\u00e4uren, Fette, Enzyme, naturidente Hormone.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Beispiel:<\/h2>\n<p>Auch die Schulmedizin behandelt schon immer orthomolekular, wenn sie z.B. Eisen bei einer An\u00e4mie (Blutarmut) substituiert oder Calcium und Vitamin D bei Osteoporose verschreibt.<br \/>\nIn der orthomolekularen Medizin gehen wir teilweise noch einen Schritt weiter und w\u00fcrden im obengenannten Fall der Eisensubstitution noch Vitamin C, Vitamin B und Kupfer dazugeben, da erwiesen ist, dass Eisen dadurch deutlich besser aufgenommen und in die roten Blutk\u00f6rperchen eingebaut wird. Dadurch kann die Behandlungsdauer reduziert werden, ebenso wie\u00a0die unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Sinnvolle Indikationen:<\/h2>\n<ul>\n<li>Mangelerscheinungen: Eisenmangel, Osteoporose, Hormonmangel in der Menopause, etc.<\/li>\n<li>Chronische Erkrankungen: chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Allergien, etc.<\/li>\n<li>Psychische Erkrankungen: Depression, Angst, Burnout, Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Tumorerkrankungen: vor, w\u00e4hrend und nach Chemotherapie \/ Bestrahlung<\/li>\n<li>Vorsorgemedizin: St\u00e4rkung des Immunsystems bei immer wieder auftretenden Erkrankungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Vorgehen:<\/h2>\n<p>Nach einem ausf\u00fchrlichen Erstgespr\u00e4ch und einer klinischen Untersuchung werden Blut-, Speichel- und Harntests durchgef\u00fchrt.<br \/>\nAnhand der Symptome des Patienten und der Testergebnisse werden die erforderlichen Stoffe substituiert. Dabei ist es manchmal, z.B. in der begleitenden Tumortherapie, n\u00f6tig, diese auch als Infusion zu verabreichen.<br \/>\nNach einer bestimmten Einnahmedauer werden die Tests wiederholt, um eine genaue Anpassung der Dosierung vornehmen zu k\u00f6nnen und um \u00dcber- oder Unterdosierungen zu verhindern und den Therapierfolg zu dokumentieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die orthomolekulare Medizin oder auch N\u00e4hrstofftherapie ist eine alte, seit den 1960-er Jahren bekannte Therapieform. Nach dem Entdecker L. Pauling, einem amerikanischen Chemiker und zweifachen Nobelpreistr\u00e4ger, geht es dabei um die Erhaltung von Gesundheit und Behandlung von Krankheit durch die Ver\u00e4nderung der Konzentration und die Substitution (Erg\u00e4nzung) von Stoffen im K\u00f6rper, die normalerweise vorhanden und f\u00fcr die Gesundheit erforderlich sind. 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Dadurch kann die Behandlungsdauer reduziert werden, ebenso wie\u00a0die unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen. &nbsp; Sinnvolle Indikationen: Mangelerscheinungen: Eisenmangel, Osteoporose, Hormonmangel in der Menopause, etc. Chronische Erkrankungen: chronisch entz\u00fcndliche Darmerkrankungen, Allergien, etc. Psychische Erkrankungen: Depression, Angst, Burnout, Schlafst\u00f6rungen Tumorerkrankungen: vor, w\u00e4hrend und nach Chemotherapie \/ Bestrahlung Vorsorgemedizin: St\u00e4rkung des Immunsystems bei immer wieder auftretenden Erkrankungen &nbsp; Vorgehen: Nach einem ausf\u00fchrlichen Erstgespr\u00e4ch und einer klinischen Untersuchung werden Blut-, Speichel- und Harntests durchgef\u00fchrt. Anhand der Symptome des Patienten und der Testergebnisse werden die erforderlichen Stoffe substituiert. Dabei ist es manchmal, z.B. in der begleitenden Tumortherapie, n\u00f6tig, diese auch als Infusion zu verabreichen. 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