{"id":3668,"date":"2021-01-27T17:21:33","date_gmt":"2021-01-27T16:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schmid-schmid.at\/blog\/?p=3668"},"modified":"2021-01-27T17:21:33","modified_gmt":"2021-01-27T16:21:33","slug":"13-fragen-und-antworten-zur-covid-impfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schmid-schmid.at\/blog\/aktuelles\/13-fragen-und-antworten-zur-covid-impfung","title":{"rendered":"13 Fragen und Antworten zur COVID-Impfung"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><strong>Welche Impfstoffe gibt es und was ist der Unterschied?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li><u>mRNA Imfpstoffe: <\/u><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die mRNA Impfstoffe wurden von den <strong>Firmen Biontech\/Pfizer<\/strong> sowie von <strong>Moderna <\/strong>entwickelt. Beide Impfstoffe funktionieren folgenderma\u00dfen: Es wird eine sogenannte Blaupause in unseren K\u00f6rper geschleust. Das bedeutet es wird anhand von abget\u00f6teten Teilen der Covid- Virenoberfl\u00e4che von unserem K\u00f6rper eine Vorlage gebildet, diese Vorlage kann als Antigen bezeichnet werden. Es wird also eine Art Ersatzvirusteil gebildet und dagegen produziert unser Immunsystem dann Antik\u00f6rper. Die Antik\u00f6rper werden daher von uns selber hergestellt. Der Vorteil ist, dass diese Antik\u00f6rper zwar innerhalb weniger Tage produziert werden, aber niemals in den Zellkern eindringen. Weder in den Zellkern der Immunzellen, noch anderer Zellen oder der Fortpflanzungszellen. Es sind keine infekti\u00f6sen Teile, welche geimpft werden. Man kann \u00f6fter impfen und es kann keine Erkrankung ausgel\u00f6st werden. Der Nachteil dieser Impfstoffe ist wie bekannt der Transport und die Lagerung denn dies muss bei sehr niedrigen Temperaturen erfolgen, \u00a0da der Impfstoff sonst zu schnell vom Muskel, in den er injiziert wurde, \u00a0abgebaut wird.<\/p>\n<p>Der Impfstoff bleibt ungef\u00e4hr 7 Tage im Muskel aktiv, dann wird er von unserem K\u00f6rper abgebaut. Er kann sich nicht vermehren, da die mRNA \u00a0\u00fcber ein bestimmtes Enzym nicht verf\u00fcgt, welches er ben\u00f6tigen w\u00fcrde um sich vermehren zu k\u00f6nnen (Reverse Transkriptase) . Daher ist auch kein Einbau in das genetische Material des K\u00f6rpers und auch keine Vermehrung dieses Covid -Teilchens m\u00f6glich.<\/p>\n<ul>\n<li><u>Vektorimpfstoff:<\/u><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die zweite Form ist der Vektorimpfstoff (AstraZeneca). Dabei wird ein Adenovirus verwendet das f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper ebenfalls fremd ist. Ein Teil dieses Impfstoffes ist mit dem Covid Virus gef\u00fcllt. Es werden daher von unserem Immunsystem zun\u00e4chst Adenovirusantik\u00f6rper gebildet, jedoch auch gegen den inneren Teil des geimpften Teilchens, n\u00e4mlich gegen den miteingef\u00fchrten Covid \u2013Teil. \u00a0Auch hier ist keine Vermehrung der Covid-Teilchen m\u00f6glich, es ist auch kein Teil der genetischen Formation des Virus drinnen. Nach der ersten Impfung ist sehr wahrscheinlich, dass das Immunsystem des Patienten auch auf die H\u00fclle, also das Adenovirus, \u00a0Antik\u00f6rper gebildet hat und daher der zweite Teil der Impfung nicht mehr so gut funktionieren wird. Daher haben f\u00fchrende Forscher in Russland die Wirkstoffe so gew\u00e4hlt, dass die H\u00fclle dieser Impfstoffe bei der ersten und zweiten Impfung unterschiedlich gew\u00e4hlt wurde. Somit hat der K\u00f6rper nicht die Chance\u00a0 noch von der ersten Teilimpfung Antik\u00f6rper gegen das Adenovirus gebildet zu haben.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong>Wann ist die Antik\u00f6rperproduktion vollendet?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Am 20. Tag nach der Impfung wurden bereits die meisten Antik\u00f6rper im K\u00f6rper der geimpften Person gebildet. Ungef\u00e4hr am 30. bzw. 40. Tag nach der ersten Impfung wird wieder aufgefrischt. Das gilt f\u00fcr alle Impfstoffe, welche aktuell am Markt sind.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong>Problem \u2013 Allergie?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>In der Allergiem\u00f6glichkeit findet man kaum Unterschiede bei den einzelnen Impfstoffen. Das Allergiepotential ist ungef\u00e4hr f\u00fcr alle gleich. Die Ursache liegt in der Zusammensetzung des Impfstoffes, bei den mRNA Impfstoffen sind die eventuellen \u00a0Allergieausl\u00f6ser <strong>Polyethylenglykol<\/strong>. \u00a0Bei den \u00a0Vektorimpfstoffen gilt <strong>Polysorbat<\/strong> als m\u00f6glicher allergieausl\u00f6sender Teil. Polyethylenglykol ist ein Stoff der auch sehr h\u00e4ufig in anderen Substanzen vorkommt, wie auch zum Beispiel in Salben, Cremen und Lippenstifte. Menschen, die auf solche Dinge leichter allergisch reagieren, haben daher eine h\u00f6here Wahrscheinlichkeit auch auf den Impfstoff allergisch zu reagieren.\u00a0 Bei den Polysorbaten ist es \u00e4hnlich. Wichtig ist, dass Menschen, die schon bei einer fr\u00fcheren Impfung eine allergische Reaktion gezeigt haben, den Arzt dar\u00fcber informieren. Wenn man nachweislich auf Polyethylenglykol allergisch ist, darf man nicht geimpft werden. Sonst k\u00f6nnen alle Menschen geimpft werden. Die erh\u00f6hte Allergieneigung sollte dem impfenden Arzt mitgeteilt werden. Die Patienten sollen mindestens 30 Minuten beim Arzt verbleiben, um im Falle einer allergischen Reaktion eine Behandlung einleiten zu k\u00f6nnen. Die bisher in \u00d6sterreich aufgetretenen allergischen Reaktionen sind sehr gering und \u00e4u\u00dferten sich ausschlie\u00dflich in einem Hautausschlag.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong>Gravidit\u00e4t, Stillen und Fertilit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Prinzip muss man vor der Impfung keinen Schwangerschaftstest machen. Es gibt jedoch keine Daten zur Corona Impfung in der Fr\u00fchschwangerschaft. Es gibt aber auch keinen Grund eine Schwangerschaft abzubrechen, wenn man nach der Impfung draufkommt, dass man sehr fr\u00fch schwanger ist. Der Impfstoff sollte keinen Schaden an der Frucht verursachen. Das bedeutet, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt versichert wurden, dass es keine Ver\u00e4nderung der Erbsubstanz gibt und daher auch die Fertilit\u00e4t gleich bleibt. Das w\u00fcrde sonst \u00a0auch bedeuten, dass alle Menschen, die diese Krankheut durchgemacht haben ebenfalls eine geringere Fertilit\u00e4t h\u00e4tten und das konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Stillende Frauen d\u00fcrfen geimpft werden. Der Impfstoff geht <strong>nicht <\/strong>in die Muttermilch \u00fcber! Zurzeit werden aber Schwangere, welche schon von ihrer Schwangerschaft wissen oder deren Schwangerschaft schon weiter fortgeschritten ist nur nach Absprache mit ihrem Arzt geimpft (Z.B wenn Sie in Risikoberufen abreiten)<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong>Impfsch\u00e4den und Langzeitsch\u00e4den<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Langzeitsch\u00e4den k\u00f6nnen nat\u00fcrlich noch nicht beurteilt werden. Impfsch\u00e4den sind ebenfalls in diesem Setting noch nicht aufgetreten oder konnten mit keiner h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, als sie auch bei anderen Impfungen auftreten. In \u00d6sterreich werden 3,5 Millionen Impfungen pro Jahr durchgef\u00fchrt. In den letzten 10 Jahren sind nur 4 Impfsch\u00e4den angezeigt worden. Von diesen vier angezeigten F\u00e4llen war nur einer, welcher auch wirklich als Impfschaden registriert wurde.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong>Wie lange ist man immun?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Antik\u00f6rper sind derzeit f\u00fcr ungef\u00e4hr 6 Monate in ausreichender H\u00f6he vorhanden. Das Immunged\u00e4chtnis f\u00fcr ungef\u00e4hr 8 Monate, das hilft bei der Auffrischung in 8 Monaten. Die Auffrischungswahrscheinlichkeit der Impfung scheint sich \u00e4hnlich wie bei der Zeckenimpfung zu verhalten. \u00a0Das bedeutet, dass eine Auffrischung in weiterer Folge alle paar Jahr erfolgen muss und nicht j\u00e4hrlich wie bei der Grippeimpfung. <u>Au\u00dfer es kommt zu verst\u00e4rkter Mutation<\/u>, <u>dann muss fr\u00fcher aufgefrischt werden!!<\/u><\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li><strong>Mutationen?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Derzeit gibt es ungef\u00e4hr 300.000 identifizierte Mutationen des Coronavirus!!! Davon sind nur einige wenige so, dass sie auch eine Ver\u00e4nderung der Krankheit, der Ansteckungsh\u00e4ufigkeit, der Antik\u00f6rperbildung oder \u00e4hnliches verursachen. Dazu geh\u00f6ren einerseits die<strong> britische<\/strong> Variante und andererseits die<strong> s\u00fcdafrikanische<\/strong> Variante. In beiden F\u00e4llen kommt es dabei bei den Viren zu mehreren Mutationen am gleichen Virus. Das f\u00fchrt zu einer erh\u00f6hten Ansteckungsrate von ca. 50%. Die derzeitigen Impfstoffe sind auch f\u00fcr diese beiden Mutationen wirksam. Derzeit nicht voraussehbar ist, ob die jetzigen Impfstoffe auch gegen zuk\u00fcnftige Mutationen wirksam sind. Das hei\u00dft wenn es zu einer gravierenden Ver\u00e4nderung des Virus kommt k\u00f6nnte eine j\u00e4hrliche Auffrischung notwendig sein.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li><strong>Vertr\u00e4glichkeit<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die mRNA Impfstoffe sind beide gleich vertr\u00e4glich. AstraZeneca also der Vektorimpfstoff ist eher besser vertr\u00e4glich. Gut vertragen werden beide Formen der Impfstoffe von alten Menschen, da deren Immunsystem deutlich weniger aktiviert ist und damit auch keine so intensive Reaktion auf den Impfstoff entstehen. Was dazu f\u00fchrt, dass die Impfreaktion, die wir unter Vertr\u00e4glichkeit einstufen, nicht sehr ausgepr\u00e4gt ist. Bei jungen Menschen ist es so, dass das Immunsystem sehr stark auf diese Impfung reagiert und daher Impfreaktionen, wie Schwellung an der Einstichstelle, R\u00f6tung, M\u00fcdigkeit und Gelenksschmerzen in den ersten zwei Tage nach der Impfung deutlich st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt sein k\u00f6nnen als bei alten Menschen. Ebenso verh\u00e4lt es sich bei immunsupprimierten Menschen. Diese m\u00fcssen keine Sorge haben, dass ihre Krankheit durch die Impfung verschlechtert wird. Die Sorge liegt eher darin, dass aufgrund des reduzierten Immunsystems die Impfung nicht so gut funktioniert und weniger \u00a0Antik\u00f6rper gebildet werden als bei \u201egesunden\u201c Menschen.<\/p>\n<ol start=\"9\">\n<li><strong>Welche Impfintervalle?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle drei genannten Impfstoffe sollen zwei Mal in einem Abstand von 4 Wochen geimpft werden. Es ist auch beschlossen worden, dass in \u00d6sterreich beide Impfungsdosen gegeben werden und zwar weil es sein k\u00f6nnte, dass nach der ersten Teilimpfung eine Infektion stattfindet und das Immunsystem noch nicht gen\u00fcgend Antik\u00f6rper gebildet hat. Somit ist auch die zweite Teilimpfung notwendig.<\/p>\n<ol start=\"10\">\n<li><strong>Muss ich eine Maske tragen wenn ich geimpft bin?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>JA!<\/strong> Patienten die geimpft sind, k\u00f6nnen nicht schwer erkranken, sind aber Virustr\u00e4ger und k\u00f6nnen die Viren weitergeben. Sie k\u00f6nnen andere Menschen anstecken.<\/p>\n<ol start=\"11\">\n<li><strong>Kinder und Jugendliche bis 16<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Diese werden derzeit nicht geimpft, weil im Rahmen der weltweiten Anstrengung \u00fcberhaupt Impfstoffe zu produzieren keine Studien f\u00fcr Kinder durchgef\u00fchrt wurden. Dies wird jedoch bestimmt im Laufe des ersten Halbjahres 2021 nachgebracht. Es wird erwartet, dass Ende des Jahres auch Kinder und Jugendliche dementsprechend mit Impfungen versorgt werden.<\/p>\n<ol start=\"12\">\n<li><strong>Warum sind wir so sp\u00e4t dran mit der Impfung?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Grund ist, dass Europa beschlossen hat keine Eilzulassung der Impfstoffe zu gew\u00e4hren. Die Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde wollte eine Vollzulassung haben, damit die Impfstoffe eindeutig gepr\u00fcft und sicher sind. Daher wurde auf europ\u00e4ischer Ebene beschlossen lieber zwei oder drei Wochen l\u00e4nger mit der Zulassung zu warten und daf\u00fcr alle Daten und Fakten eindeutig gepr\u00fcft zu haben.<\/p>\n<ol start=\"13\">\n<li><strong>Wer muss nicht geimpft werden?<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Menschen die eine Covid Erkrankung durchgemacht haben und daher Antik\u00f6rper haben. Au\u00dferdem Schwangere und Kinder bis 16 oder 18 (je nach Impfstoff).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Voranmeldung zur Impfung in N\u00d6 unter <\/strong><a href=\"https:\/\/www.\u00f6sterreich-impft.at\/\"><strong>https:\/\/www.\u00f6sterreich-impft.at\/<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Impfstoffe gibt es und was ist der Unterschied? mRNA Imfpstoffe: Die mRNA Impfstoffe wurden von den Firmen Biontech\/Pfizer sowie von Moderna entwickelt. Beide Impfstoffe funktionieren folgenderma\u00dfen: Es wird eine sogenannte Blaupause in unseren K\u00f6rper geschleust. Das bedeutet es wird anhand von abget\u00f6teten Teilen der Covid- Virenoberfl\u00e4che von unserem K\u00f6rper eine Vorlage gebildet, diese Vorlage kann als Antigen bezeichnet werden. Es wird also eine Art Ersatzvirusteil gebildet und dagegen produziert unser Immunsystem dann Antik\u00f6rper. Die Antik\u00f6rper werden daher von uns selber hergestellt. Der Vorteil ist, dass diese Antik\u00f6rper zwar innerhalb weniger Tage produziert werden, aber niemals in den Zellkern eindringen. Weder in den Zellkern der Immunzellen, noch anderer Zellen oder der Fortpflanzungszellen. Es sind keine infekti\u00f6sen Teile, welche geimpft werden. Man kann \u00f6fter impfen und es kann keine Erkrankung ausgel\u00f6st werden. Der Nachteil dieser Impfstoffe ist wie bekannt der Transport und die Lagerung denn dies muss bei sehr niedrigen Temperaturen erfolgen, \u00a0da der Impfstoff sonst zu schnell vom Muskel, in den er injiziert wurde, \u00a0abgebaut wird. Der Impfstoff bleibt ungef\u00e4hr 7 Tage im Muskel aktiv, dann wird er von unserem K\u00f6rper abgebaut. Er kann sich nicht vermehren, da die mRNA \u00a0\u00fcber ein bestimmtes Enzym nicht verf\u00fcgt, welches er ben\u00f6tigen w\u00fcrde um sich vermehren zu k\u00f6nnen (Reverse Transkriptase) . Daher ist auch kein Einbau in das genetische Material des K\u00f6rpers und auch keine Vermehrung dieses Covid -Teilchens m\u00f6glich. Vektorimpfstoff: Die zweite Form ist der Vektorimpfstoff (AstraZeneca). Dabei wird ein Adenovirus verwendet das f\u00fcr den menschlichen K\u00f6rper ebenfalls fremd ist. Ein Teil dieses Impfstoffes ist mit dem Covid Virus gef\u00fcllt. Es werden daher von unserem Immunsystem zun\u00e4chst Adenovirusantik\u00f6rper gebildet, jedoch auch gegen den inneren Teil des geimpften Teilchens, n\u00e4mlich gegen den miteingef\u00fchrten Covid \u2013Teil. \u00a0Auch hier ist keine Vermehrung der Covid-Teilchen m\u00f6glich, es ist auch kein Teil der genetischen Formation des Virus drinnen. Nach der ersten Impfung ist sehr wahrscheinlich, dass das Immunsystem des Patienten auch auf die H\u00fclle, also das Adenovirus, \u00a0Antik\u00f6rper gebildet hat und daher der zweite Teil der Impfung nicht mehr so gut funktionieren wird. Daher haben f\u00fchrende Forscher in Russland die Wirkstoffe so gew\u00e4hlt, dass die H\u00fclle dieser Impfstoffe bei der ersten und zweiten Impfung unterschiedlich gew\u00e4hlt wurde. Somit hat der K\u00f6rper nicht die Chance\u00a0 noch von der ersten Teilimpfung Antik\u00f6rper gegen das Adenovirus gebildet zu haben. Wann ist die Antik\u00f6rperproduktion vollendet? Am 20. Tag nach der Impfung wurden bereits die meisten Antik\u00f6rper im K\u00f6rper der geimpften Person gebildet. Ungef\u00e4hr am 30. bzw. 40. Tag nach der ersten Impfung wird wieder aufgefrischt. Das gilt f\u00fcr alle Impfstoffe, welche aktuell am Markt sind. Problem \u2013 Allergie? In der Allergiem\u00f6glichkeit findet man kaum Unterschiede bei den einzelnen Impfstoffen. Das Allergiepotential ist ungef\u00e4hr f\u00fcr alle gleich. 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