Burnout

Burnout – ausgebrannt sein – ist ein Zustand von Erschöpfung, negativer Einstellung zur Arbeit und verschiedener psychosomatischer und psychischer Beschwerden und Symptome. Die Ursache ist im Allgemeinen ein übermäßiger Energieeinsatz, ein wiederholtes Überschreiten der eigenen Grenzen, kombiniert mit mangelhafter Erholung und Regeneration.

Die Ausprägung eines Burnout ist individuell sehr unterschiedlich und ist auch von der Phase des Burnout-Prozesses abhängig. Damit eine Therapie und Selbsthilfemaßnahmen erfolgreich sein können, ist zunächst eine sorgfältige Analyse (Diagnostik) sowohl auf psychologischer als auch medizinischer Seite erforderlich.
Mit geeigneten Therapiemethoden kann in den meisten Fällen bereits innerhalb von wenigen Wochen eine deutliche Besserung erreicht werden.

Burnout – Was ist das?

Der Begriff Burnout stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „ausgebrannt sein und sich erschöpft fühlen“. Burnout ist ein Prozess: das bedeutet, dass die Entwicklung eines Burnout typischerweise mehrere Monate dauert. Werden die Frühwarnzeichen zu Beginn nicht beachtet, kommt es zu einer Verschlechterung und einer „Abwärts-Spirale.“

Drei Komponenten des Burnout

1) Verlust von Energie und Engagement (Emotionale Erschöpfung)

Man fühlt sich emotional und körperlich erschöpft und ausgelaugt und hat noch dazu die natürliche Fähigkeit verloren, sich zu erholen. Der Alltag ist gekennzeichnet von chronischer Müdigkeit und psychosomatischen Symptomen wie z.B. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Störungen.
2) Distanzierte Haltung gegenüber der Arbeit und Mitmenschen

Man zieht sich zurück und meidet sozialen Kontakt. Andere Menschen werden als „Energieräuber“ und „nur mehr nervend“ erlebt. Man verliert das Interesse an Freunden, Kollegen und Gesprächen. In der Arbeit kann Zynismus entstehen.
3) Reduzierte Leistungsfähigkeit

Häufig leidet auch die Leistungsfähigkeit, sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Anforderungen, die früher ohne Probleme erledigt wurden, werden nun zu scheinbar unüberwindbaren Hürden. Dazu kommen Gefühle von Niedergeschlagenheit, Ausweglosigkeit und innerer Leere. Auch das Selbstwertgefühl leidet. Die negative Stimmung kann in Gereiztheit, Ärger, Schuldgefühle bzw. Schuldzuweisungen übergehen.

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