Essstörungen
Essstörungen sind durch intensive Furcht vor dem Dickwerden, verändertes Essverhalten sowie eine Störung der Körperwahrnehmung charakterisiert. Bei der Magersucht (Anorexia nervosa) kommt es zu erheblichem Gewichtsverlust und typischen Symptomen (z.B. Ausbleiben der Regelblutung), bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) kommt es zu Heißhungerattacken und oft selbstinduziertem Erbrechen.
Anorexie bedeutet wörtlich übersetzt „Appetitverlust“, was jedoch eher irreführend ist, da bei magersüchtigen Patienten nicht die Appetitveränderung, sondern die Veränderung des Körpergefühls und ein auffälliges Essverhalten mit Gewichtsverlust im Vordergrund stehen. Am häufigsten ist diese Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen.
Bulimie weist auf das führende Symptom der Heißhungerattacken und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts hin. Das gemeinsame Kernsymptom der Anorexie und der Bulimie ist die Störung der Körperwahrnehmung. Der Zusatz „nervosa“ soll ausdrücken, dass Essstörungen eine seelische Ursache haben.
Therapie
Verhaltenstherapeutische Verfahren stehen im Vordergrund. Mittel- oder langfristige Ziele können dann in einer Umstrukturierung des Verhaltens bestehen. Häufig wird auch die systemische Familientherapie eingesetzt. Bei diesem Therapieverfahren wird berücksichtigt, dass die Familie als das soziale Beziehungsgefüge das Erleben und Verhalten des Patienten weitgehend determiniert und die eigentliche Störung aufweisen kann.
Weitere Behandlungsmaßnahmen sind die Erstellung von Essensplänen, Selbstbeobachtung, Achtsamkeitsübungen, Tagebücher führen und körperbezogene Therapien. Das Selbstbewusstsein muss ebenso wieder aufgebaut werden.
Anorexie bedeutet wörtlich übersetzt „Appetitverlust“, was jedoch eher irreführend ist, da bei magersüchtigen Patienten nicht die Appetitveränderung, sondern die Veränderung des Körpergefühls und ein auffälliges Essverhalten mit Gewichtsverlust im Vordergrund stehen. Am häufigsten ist diese Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen.
Bulimie weist auf das führende Symptom der Heißhungerattacken und eine übertriebene Beschäftigung mit der Kontrolle des Körpergewichts hin. Das gemeinsame Kernsymptom der Anorexie und der Bulimie ist die Störung der Körperwahrnehmung. Der Zusatz „nervosa“ soll ausdrücken, dass Essstörungen eine seelische Ursache haben.
Therapie
Verhaltenstherapeutische Verfahren stehen im Vordergrund. Mittel- oder langfristige Ziele können dann in einer Umstrukturierung des Verhaltens bestehen. Häufig wird auch die systemische Familientherapie eingesetzt. Bei diesem Therapieverfahren wird berücksichtigt, dass die Familie als das soziale Beziehungsgefüge das Erleben und Verhalten des Patienten weitgehend determiniert und die eigentliche Störung aufweisen kann.
Weitere Behandlungsmaßnahmen sind die Erstellung von Essensplänen, Selbstbeobachtung, Achtsamkeitsübungen, Tagebücher führen und körperbezogene Therapien. Das Selbstbewusstsein muss ebenso wieder aufgebaut werden.

