Psychologische Therapie (Behandlung)
Die psychologische Therapie setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Bei der Behandlung der Depression sind vor allem Methoden der kognitiven Therapie, Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie und Hypnose von Bedeutung.
Bei der kognitiven Therapie geht es darum, bestimmte negative Gedanken zu identifizieren, die häufig die Ursache für die Depression sind (siehe auch Ursachen). Depressive Personen neigen oft dazu, sich selbst übermäßig zu kritisieren („Ich kann das nicht.“ „Ich bin schuld.“, etc.) und unangenehme Erfahrungen eignen psychischen, moralischen oder körperlichen Mängeln zuzuschreiben. Weiters werden die Erfahrungen im Beruf und im Privatleben häufig als Niederlagen und Enttäuschungen erlebt. Schließlich wird auch für die Zukunft nichts Gutes erwartet (pessimistische Zukunftserwartungen). All dies führt zu Gefühlen der Wertlosigkeit, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Den negativen Gedanken ist gemeinsam, daß sie häufig übertrieben pessimistisch sind. Auch kleine positive Erlebnisse werden abgewertet („Das war nichts besonderes.“) bzw. können positive Ereignisse oft nicht angenehm empfunden werden, da das Genießen verlernt wurde.
Bei der kognitiven Therapie lernt der Patient, diese Gedanken gemeinsam mit dem Therapeuten zu erkennen und zu überprüfen, ob diese Gedanken einer Situation angemessen oder übertrieben negativ ausgeprägt sind. Es werden dann andere Interpretationen herausgearbeitet und der Patient lernt, eine Situation von verschiedenen Seiten zu sehen und nicht immer die schlechteste Variante als gegeben hinzunehmen. Über diesen Weg wird der negative Gedankenkreislauf unterbrochen, das Denken wird wieder positiver und die Stimmung bessert sich.
Weiters haben sich Methoden der Verhaltenstherapie bewährt, die direkt an den Symptomen ansetzen und die Aktivität des Patienten fördern. Genußtraining spielt in jenen Fällen eine besondere Bedeutung, in denen Genießen und Freude-erleben verlernt wurde. Klärungsorientierte Verfahren, wie die zielorientierte Gesprächspsychotherapie setzen an zugrundeliegenden konflikthaften Bewältigungsstrategien an (Schemata), die in der Therapie aufgedeckt werden und somit durch den Patienten verändert werden können.
Weitere Informationen finden Sie hier >>>
Bei der kognitiven Therapie geht es darum, bestimmte negative Gedanken zu identifizieren, die häufig die Ursache für die Depression sind (siehe auch Ursachen). Depressive Personen neigen oft dazu, sich selbst übermäßig zu kritisieren („Ich kann das nicht.“ „Ich bin schuld.“, etc.) und unangenehme Erfahrungen eignen psychischen, moralischen oder körperlichen Mängeln zuzuschreiben. Weiters werden die Erfahrungen im Beruf und im Privatleben häufig als Niederlagen und Enttäuschungen erlebt. Schließlich wird auch für die Zukunft nichts Gutes erwartet (pessimistische Zukunftserwartungen). All dies führt zu Gefühlen der Wertlosigkeit, Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit. Den negativen Gedanken ist gemeinsam, daß sie häufig übertrieben pessimistisch sind. Auch kleine positive Erlebnisse werden abgewertet („Das war nichts besonderes.“) bzw. können positive Ereignisse oft nicht angenehm empfunden werden, da das Genießen verlernt wurde.
Bei der kognitiven Therapie lernt der Patient, diese Gedanken gemeinsam mit dem Therapeuten zu erkennen und zu überprüfen, ob diese Gedanken einer Situation angemessen oder übertrieben negativ ausgeprägt sind. Es werden dann andere Interpretationen herausgearbeitet und der Patient lernt, eine Situation von verschiedenen Seiten zu sehen und nicht immer die schlechteste Variante als gegeben hinzunehmen. Über diesen Weg wird der negative Gedankenkreislauf unterbrochen, das Denken wird wieder positiver und die Stimmung bessert sich.
Weiters haben sich Methoden der Verhaltenstherapie bewährt, die direkt an den Symptomen ansetzen und die Aktivität des Patienten fördern. Genußtraining spielt in jenen Fällen eine besondere Bedeutung, in denen Genießen und Freude-erleben verlernt wurde. Klärungsorientierte Verfahren, wie die zielorientierte Gesprächspsychotherapie setzen an zugrundeliegenden konflikthaften Bewältigungsstrategien an (Schemata), die in der Therapie aufgedeckt werden und somit durch den Patienten verändert werden können.
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