Selbsthilfe

Selbsthilfe Strategien

  • Informieren Sie sich möglichst umfassend zum Thema Angst und Angstbehandlung. Je mehr Sie über sich und die eigenen Ängste erfahren, umso besser können Sie damit umgehen.
  • Achten Sie darauf, sich nicht zu isolieren und zurückzuziehen. Die Vermeidung der ängstigenden Situationen täuscht nur eine vorübergehende Erleichterung vor und führt zu einer Verschlimmerung der Beschwerden!
  • Versuchen Sie nicht durch Beruhigungsmittel oder Alkohol die Angst zu reduzieren. Es besteht eine große Gefahr der Abhängigkeit und langfristigen Verschlimmerung der Beschwerden.
  • Denken Sie daran, daß Ängste „nur“ übersteigerte Streßreaktionen des Körpers sind, die an sich nicht gefährlich sind.
  • Tun Sie sich jeden Tag etwas Gutes, planen Sie angenehme Aktivitäten, um sich abzulenken und wieder Energie zu tanken.
  • Lernen Sie ein Entspannungstraining (Progressive Muskelentspannung [Link zu CD], Biofeedback, Autogenes Training, Atementspannung, etc.) und führen Sie die Entspannung regelmäßig durch. Bei leichten Angstzuständen kann bereits dadurch eine deutliche Besserung erreicht werden. Bei Panikattacken sollte Entspannung jedoch mit einer psychologischen Therapie kombiniert werden. Entspannung alleine kann bei einigen Personen mit Panikattacken durch die verstärkte Wahrnehmung des Körpers zunächst auch Angst auslösen. Wenn man weiß, wie die Entspannung am besten eingesetzt werden kann, wird die bestmögliche Wirkung entfaltet.
  • Wenn die Selbsthilfe-Strategien nicht den gewünschten Erfolg erbringen, sollten Sie überlegen, einen Klinischen Psychologen aufzusuchen. Je früher die psychologische Therapie ansetzt, umso rascher stellt sich der Erfolg ein. Eine Abklärung möglicher organischer Ursachen sollte zu Beginn beim Hausarzt oder Facharzt erfolgen.