Die Angst vor der Angst

Panikstörung


Die Panikstörung – auch „Angst vor der Angst“ genannt – äußert sich durch wiederkehrende, unerwartet auftretende Panikattacken (Angstanfälle), die durch eine Reihe von körperlichen Symptomen begleitet sind.
Typischerweise treten innerhalb von wenigen Minuten starkes Herzklopfen, Druck auf der Brust, Schwitzen, Schwindel, Zittern, Kurzatmigkeit und andere Symptome auf, die oft so intensiv erlebt werden, daß die Angst vor einem Herzinfarkt oder umzufallen vorhanden ist (Todesangst).

Nicht selten wird dann der Notarzt gerufen, wobei jedoch meist bereits das Eintreffen des Arztes zu einer Beruhigung führt und die Untersuchung keine körperliche Erkrankung ergibt. Bei Panikattacken kommt es zu einem Teufelskreis der Angst, der zu einer Aufschaukelung der Symptome führt.

Die Panikstörung tritt bei ca. 2 - 3,5% der Bevölkerung einmal im Leben auf, wobei bei ca. 30-50% der Betroffenen auch eine Agoraphobie (Platzangst) vorhanden ist. Das erste Auftreten ist typischerweise im jungen Erwachsenenalter bis ca. zum 30. Lebensjahr.