Autogenes Training

Autogenes Training wurde von Johannes Heinrich Schultz um 1926 in Berlin entwickelt. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Autogene Training vor allem im deutschsprachigen Raum eine große Verbreitung erfahren hat, und bis vor einiger Zeit das bekannteste Entspannungsverfahren war.
Mittlerweile wird auch in Österrreich und Deutschland die Progressive Muskelentspannung am meisten verwendet.

Beim Autogenen Training wird die Entspannung mit speziellen Suggestionen erreicht. Der Patient befindet sich in einer angenehmen Position (z.B. Droschkenkutscherhaltung im Sitzen), lenkt seine Aufmerksamkeit auf den Körper und wiederholt innerlich bestimmte Suggestionen. Diese bewirken nach einiger Übung eine Umschaltung des Körpers von Aktivität auf Erholung.


Die Übungen

1. Schwere: „Der rechte Arm ist ganz schwer.“; „Arme und Beine sind ganz schwer“ (z.B. 6mal wiederholen); „Ich bin ganz ruhig.“
2. Wärme: „Der rechte Arm ist ganz warm.“; „Die Arme und Füße sind ganz warm“
3. Herz: „Der Herzschlag ist ruhig und gleichmäßig.“
4. Atmung: „Es atmet mich.“
5. Sonnengeflecht: „Das Sonnengeflecht ist ruhig und strömend warm.“
6. Stirn: „Die Stirn ist angenehm kühl.“
7. Zurücknehmen: Fäuste machen, Arme abwinkeln, tief einatmen, Augen öffnen.

Die Wirkung ist vor allem bei Beschwerden des Herz-Kreislaufsystems, Streß und Stressbeschwerden vorhanden.