Was ist Tinnitus?
"Nichts ist so laut, wie ein Geräusch, das man versucht nicht zu hören."
Unter Tinnitus werden Ohrgeräusche verstanden, die nicht von außen verursacht sind, sondern im Allgemeinen nur von den Betroffenen selbst als Rauschen, Pfeifen, Motorgeräusch, etc. wahrgenommen werden. Die Ohrgeräusche sind häufig lästig und belastend und können zu einem erheblichen Leidensdruck führen. In Österreich leiden ca. 10% der Bevölkerung an chronischem Tinnitus, wobei ca. 1-2% der Bevölkerung dadurch eine schwerwiegende Einschränkung ihrer Lebensqualität erleben.
Entstehungsmöglichkeiten
Die Entstehung von Tinnitus ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Mögliche Ursachen können unter anderem sein: Hörsturz, Lärmtrauma, Lärm- oder Altersschwerhörigkeit, Mittelohrentzündung, Störungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenkes, Muskelverspannungen, Durchblutungsbeschwerden, Streß oder psychische Belastung. Bei ca. 70% aller Betroffenen spielen Belastungssituationen im Vorfeld eine Rolle.
Begleiterscheinungen
Durch die Ohrgeräusche können verschiedene Begleit- und Folgeerscheinungen hervorgerufen werden.
Häufige Begleit- und Folgeprobleme sind:
Durch diese Folgeprobleme kann der Tinnitus selbst wieder aufgeschaukelt werden. Deshalb ist es bei der Therapie wichtig, auch bei diesen Begleiterscheinungen anzusetzen.
Chronifizierung des Tinnitus
Nach ca. 6 Monaten spricht man vom chronischen Tinnitus. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tinnitus von selbst wieder vergeht, wird zunehmend geringer. Je länger ein Tinnitus andauert und die Lebensqualität beeinträchtigt, umso mehr wird der Tinnitus im Gehirn, im Bewusstsein eingespeichert. Man kann sich dies wie einen Gedächtnisprozess vorstellen, der ganz automatisch passiert. Die Speicherung des Tinnitus im Gehirn wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, daß früher bei extrem ausgeprägtem Tinnitus als letzte Maßnahme der Hörnerv durchtrennt wurde. In der Annahme, daß dadurch der Tinnitus verschwindet. Dem ist jedoch nicht so: obwohl durch den Eingriff das Gehör nicht mehr funktionierte, war der Tinnitus weiter vorhanden – nur umso lauter, da keine Überdeckung (Maskierung) durch äußere Geräusche vorhanden war! Dies macht deutlich, dass eine Therapie des chronischen Tinnitus auf allen Ebenen des Hörens ansetzen muß: Ohr – Hörbahn - Gehirn/Bewußtsein.
Auch bei einem Tinnitus, der bereits länger als 6 Monate vorhanden ist (chronisch) kann durch geeignete Therapiemaßnahmen eine deutliche Verbesserung erreicht werden!
Unter Tinnitus werden Ohrgeräusche verstanden, die nicht von außen verursacht sind, sondern im Allgemeinen nur von den Betroffenen selbst als Rauschen, Pfeifen, Motorgeräusch, etc. wahrgenommen werden. Die Ohrgeräusche sind häufig lästig und belastend und können zu einem erheblichen Leidensdruck führen. In Österreich leiden ca. 10% der Bevölkerung an chronischem Tinnitus, wobei ca. 1-2% der Bevölkerung dadurch eine schwerwiegende Einschränkung ihrer Lebensqualität erleben.
Entstehungsmöglichkeiten
Die Entstehung von Tinnitus ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Mögliche Ursachen können unter anderem sein: Hörsturz, Lärmtrauma, Lärm- oder Altersschwerhörigkeit, Mittelohrentzündung, Störungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenkes, Muskelverspannungen, Durchblutungsbeschwerden, Streß oder psychische Belastung. Bei ca. 70% aller Betroffenen spielen Belastungssituationen im Vorfeld eine Rolle.
Begleiterscheinungen
Durch die Ohrgeräusche können verschiedene Begleit- und Folgeerscheinungen hervorgerufen werden.
Häufige Begleit- und Folgeprobleme sind:
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- Streß durch die Unkontrollierbarkeit des Tinnitus
- Sorgen
- Ängstlichkeit, Hilflosigkeit
- depressive Verstimmung
- Verlust von Freude
- Rückzug, Isolation von Aktivitäten mit Freunden, etc.
Durch diese Folgeprobleme kann der Tinnitus selbst wieder aufgeschaukelt werden. Deshalb ist es bei der Therapie wichtig, auch bei diesen Begleiterscheinungen anzusetzen.
Chronifizierung des Tinnitus
Nach ca. 6 Monaten spricht man vom chronischen Tinnitus. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Tinnitus von selbst wieder vergeht, wird zunehmend geringer. Je länger ein Tinnitus andauert und die Lebensqualität beeinträchtigt, umso mehr wird der Tinnitus im Gehirn, im Bewusstsein eingespeichert. Man kann sich dies wie einen Gedächtnisprozess vorstellen, der ganz automatisch passiert. Die Speicherung des Tinnitus im Gehirn wird umso deutlicher, wenn man bedenkt, daß früher bei extrem ausgeprägtem Tinnitus als letzte Maßnahme der Hörnerv durchtrennt wurde. In der Annahme, daß dadurch der Tinnitus verschwindet. Dem ist jedoch nicht so: obwohl durch den Eingriff das Gehör nicht mehr funktionierte, war der Tinnitus weiter vorhanden – nur umso lauter, da keine Überdeckung (Maskierung) durch äußere Geräusche vorhanden war! Dies macht deutlich, dass eine Therapie des chronischen Tinnitus auf allen Ebenen des Hörens ansetzen muß: Ohr – Hörbahn - Gehirn/Bewußtsein.
Auch bei einem Tinnitus, der bereits länger als 6 Monate vorhanden ist (chronisch) kann durch geeignete Therapiemaßnahmen eine deutliche Verbesserung erreicht werden!

